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12 Tipps – Einkaufen gesund & wirtschaftlich

Beim Einkaufen werden wir regelrecht verführt, ohne es direkt zu merken. Sicher hast auch Du schon mal so eine Sendung gesehen und weist mittlerweile, dass man auch mal oben auf und unten in die Regale schauen sollte.

Wenn du an gesunde Ernährung und Einkaufen denkst, stellst Du Dir sicher auch vor, dass es teuer wird. Aber stimmt das? Muss eine gesunde Ernährung gleich hohe Ausgaben bedeuten? Ich wage das Experiment und bin schon seit über einer Woche daran immer gesünder zu leben. Mein Einkauf hat sich nur unwesentlich im Preis verändert.

Ich weis, dass frisches Obst und Gemüse oft teuerer sind. Genauso wie gesundes Fleisch, Fisch und Geflügel. Doch auch Kekse, Fertigprodukte und sonstige schon fertig verarbeitet Produkte sind überdurchschnittlich teuer.

Es gibt einige Schritte, die Dir helfen können, gesunde Lebensmittel zu wählen und gleichzeitig den Geldbeutel zu schützen…

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Meine 12 Tipps beim Einkaufen

1. Plane das Einkaufen voraus

Gesunde Ernährung beginnt mit guten Entscheidungen im Supermarkt. Bevor Du auch nur vor die Tür gehst um einzukaufen, planen Deine Mahlzeiten für die Woche und erstellen aus diesen Menüs eine Einkaufsliste. Eine Checkliste habe ich dir hier zum Download angehängt. Ich benutze sie selbst und sie schützt mich vor sinnlosen Einkäufen. Zudem bin ich mit der Liste deutlich schneller durch den Supermarkt durch. Ich habe sie nämlich so aufgebaut, dass die Reihenfolge sich an den Aufbau der Supermärkte orientiert.

Um noch mehr Geld zu sparen, verwende Coupons, überprüfen die Angebote in Lebensmittel-Flyern und integriere diese Produkte in die wöchentlichen Menüs.

Wenn du noch mehr über das Einkaufen wissen willst, solltest Du vielleicht auch Canada’s Food Guide oder MyPyramid, eine Ernährungswebseite der Regierung besuchen, wenn Du die Menüs für die Woche zusammenstellst. Ein paar Minuten für die Vorplanung aufzubringen, kann auch Dir Zeit, Geld und Ärger ersparen und es leichter machen, sich ausgewogen zu ernähren.

2. Kaufe in den äußeren Gängen ein

In den äußeren Gängen befinden sich die gesündesten Lebensmittel. Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch können in der Regel am Rand des Ladens gefunden werden.

Die mittleren Gänge enthalten Junk-Food und verarbeitete Lebensmittel. Gehe also als erstes zu den äußeren Gängen und verbringe dort die meiste Zeit.

3. Wähle wann immer es geht “saubere” Lebensmittel

Versuche Lebensmittel zu wählen, die möglichst nah an ihrem natürlichen Zustand sind. Das sichert den maximalen Vitamin-, Mineral- und Nährstoffgehalt, da die Nahrungsmittel frei von zusätzlichen Chemikalien oder Verarbeitung sind.

Bleib bei Lebensmitteln die nicht mehr als fünf Zutaten enthalten. Vermeide also alles, was mit künstlichen Chemikalien oder Zutaten, die man nicht einmal aussprechen kann, versehen sind. Wähle 100-prozentigen Fruchtsaft oder 100-prozentige Vollkornprodukte, wann immer es geht.

4. Achtung, Cartoons auf den Etiketten

Sei bei Produkten mit Cartoons auf der Verpackung besonders vorsichtig. Diese Produkte werden an Kinder vermarktet und haben in der Regel einen hohen Zucker- oder Salzgehalt und nur begrenzten Nährwert.

Viele Frühstückscerealien, Snacks zum Mittagessen und Konserven-Pastasorten fallen in diese Kategorie. Diese Lebensmittel sind in den mittleren Gängen zu finden und werden in der Regel auf Augenhöhe platziert.

5. Halte Dich an Deine Liste

Eine gut durchdachte Liste kann Dir Zeit und eine Menge Geld sparen. Kaufe nur die Dinge auf Ihrer Liste. Wenn Du Deine Einkaufsliste vorher gemacht hast, wirst Du von Angeboten im Shop nicht abgelenkt werden. Du wirst bereits alle Flyer-Specials analysiert haben und genau wissen, wie viel Du von jeder Sache benötigst.

Wenn Lebensmittelgeschäfte die Menge eines Artikels begrenzen, die man kaufen kann, zum Beispiel 6 Artikel pro Familie, ermutigen sie Dich in Wirklichkeit mehr zu kaufen, als Du ursprünglich geplant hattest. Eine Mengenbegrenzung lässt den Artikel knapp erscheinen und erweckt bei uns unterbewusst das Bedürfnis, so viel davon zu horten, wie man kann. An der Liste festzuhalten, kann genau das vermeiden.

6. Schau auch nach oben und unten

Teure Markenartikel werden in der Regel auf Augenhöhe platziert. Die haben auch schickere Verpackungen mit ansprechenden Farben. Geschäfte bieten diese Dinge oft als Angebot an. Zum Beispiel 50 Cent billiger, wenn Du zwei oder mehr davon kaufst.

Vergleiche die Preise mit No-Name Produkten oder den hauseigenen Marken. Oft sind die Markenartikel, selbst wenn sie im Angebot sind, immer noch teurer als die No-Name Produkte oder Hausmarken. In einigen Medien-Beiträgen habe ich auch erfahren, dass Marken- und No-Name Produkte immer wieder den selben Inhalt haben. Das gilt aber nicht für alle Produkte und Marken.

7. Große oder kleine Mengen einkaufen?

Nicht verderbliche Waren kann man bedenkenlos in großen Mengen kaufen. Das ist in der Regel auch wirtschaftlicher. Dies gilt für Toilettenpapier, Papiertücher, Wasch- und Spülmittel, Shampoos und Pflegeprodukte, etc. Wenn Du dagegen Lebensmittel in großen Mengen kaufst, vor allem Snacks, ist die Ersparnis in den meisten Fällen gleich Null.

Bei Konserven gilt es genau hin zu schauen. Vermeide bitte alle beschädigten oder verbeulten Dosen, da dies die Haltbarkeit der Lebensmittel verringert.

Und ganz wichtig ist mir an dieser Stelle zu erwähnen, dass Du bitte nur die Mengen einkaufst, die Du auch tatsächlich verbrauchst. Lieber auf dem Heimweg noch einen kurzen Abstecher in den Supermarkt, als die Lebensmittel am Ende der Woche weg zu werfen.

8. Etiketten lesen

Das Lesen der Zutatenliste auf verpackten oder verarbeiteten Lebensmitteln ist wichtig, um gesündere Entscheidungen zu treffen. Achte auf den Salz- (Natrium) und den Zuckergehalt. Wenn diese Zutaten an der Spitze der Liste angezeigt werden, dann sind sie in großen Mengen vorhanden. Wähle lieber Lebensmittel mit niedrigem Salz- und Zuckergehalt.

Sich auf Lebensmittel zu beschränken, die 5 oder weniger Bestandteile enthalten, ist auch eine gute Idee. Schau auch gerne mal auf das Verfallsdatum bei den Produkten. Milch und Joghurt zum Beispiel, die vorne auf dem Regal stehen, werden bald ablaufen. Da lohnt sich manchmal ein Griff nach hinten, gerade wenn man nicht so häufig einkaufen geht.

9. Eine App verwenden

Eine Einkaufsapp kann ganz einfach auf Dein Handy heruntergeladen werden, und ihnen helfen, Ihre Menüs zu erstellen, Einkaufslisten vorzubereiten, Angebote zu verfolgen und einige können sogar anstelle von Coupons verwendet werden. Checkout51 (iOSAndroid) und Marktguru (iOSAndroid) geben Dir Geld zurück, nachdem Du bestimmte Artikel gekauft hast, von ein paar Cent bis zu einigen Euros. Du fotografierst die Quittung, sendest sie an die Betreiber und diese zahlen das Geld auf Dein Konto ein. Sobald 20 Euro erreicht sind, mailen sie Dir einen Scheck.

10. No-Name kann Ihr Freund sein

No-Name Produkte oder Lebensmittel der Hausmarke können genauso nahrhaft wie Marken-Produkte sein. Vergleiche die Preise. Marken-Artikel, die im Angebot sind, können billiger als die Hausmarke sein, aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Billigere Marken sind meistens auf den oberen oder unteren Regalen platziert, prüfe einfach genau diese zuerst.

Du kannst durch den Kauf von No-Name Produkten oder der Hausmarke eine erhebliche Menge an Geld sparen. Wenn Du die Zutatenliste überprüfst, stellst Du vielleicht fest, dass sie genau gleich sind, der einzige Unterschied ist die Kennzeichnung, die Positionierung und der Preis.

11. Investiere in einen kleinen Gefrierschrank

Einen kleinen Gefrierschrank zu kaufen ermöglicht es Dir, Tiefkühlkost, Fleisch, Fisch und Geflügel zu kaufen und für den späteren Gebrauch zu lagern. Auf diese Weise kannst Du die Vorteile der Angebote nutzen und die Gesamtausgaben reduzieren.

Truthahn ist zum Beispiel ein billiges, nahrhaftes Fleisch, aber er ist nicht das ganze Jahr in großen Mengen verfügbar. Viele Leute kaufen an den Feiertagen, wie Weihnachten und Thanksgiving, zusätzlich, und verwenden das Fleisch dann später.

12. Ersetze Lebensmittel durch Gefriergut

Mein Lieblings-Tipp um auch Zeit in der Küche zu sparen jetzt zum Schluss. Studien haben bewiesen, dass es sich von den Inhaltsstoffen her beim Einkaufen absolut lohnt, auf tiefgekühlte Varianten zurück zu greifen.

Da Obst und Gemüse nicht vollreif geerntet wird in den erzeugenden Ländern, landen diese bei uns im Laden mit viel weniger Inhaltsstoffe. Die Lebensmittel-Industrie macht das, damit sie auf dem Transportweg nicht überreif werden und im Kühlhaus und Laden noch ein paar Tage richtig gut aussehen. Doch erst in den letzten 20% des Reifeprozesses bilden sich 80% der Nährstoffe und Vitamine in den Lebensmitteln. Wenn also das Lebensmittel früher geerntet wird, fehlten diese Inhaltsstoffe.

Tiefgefrorene Produkte hingegen werden reif geerntet und meist innerhalb von wenigen Stunden eingefroren. So haben diese Produkte oft einen deutlichen höheren Wert an Inhaltsstoffen als die Frische Variante. Ich mache das zum Beispiel mit Brokkoli, Bohnen, Erbsen, Behren, Mango,… Bei diesen Produkten kann man sogar auf Vorrat etwas einkaufen, das sich die Produkte deutlich länger halten als die frische Variante.

Mein Fazit

Einkaufen kann schnell, günstig und trotzdem mit gesunden Lebensmitteln funktionieren. Mit der Einkaufsliste wird es übersichtlich und strukturiert, was im Laden Zeit spart. Durch den Einsatz von Apps kann man zusätzlich Geld sparen, sowohl um Angebote zu finden, als auch in Form von Cashback.

Wenn man etwas Zeit hat lohnt es sich aber sehr, einmal über einen Markt zu gehen oder bei seinem Bauern nebenan zu fragen, was man bei ihm erwerben kann. Es tut der Seele und der Region gut.

 


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